Neues Buchcover für

Die Freunde im Flüsterwald


Ein Bild der Freunde Freundlich und aussagekräftig.

 Traum oder Realität ?

Ein eigenes Buch zu schreiben und dieses mit anderen zu teilen, war schon lange mein Wunsch. Doch habe ich mir dies nicht wirklich zugetraut. Im Arbeitsalltag ist dieser Wunsch dann viele Jahre komplett zurückgestellt worden. Ich habe mit 17 Jahren bereits Vollzeit gearbeitet und dies im Einzelhandel. Da steht man von 9Uhr bis 20 Uhr im Geschäft und muss danach noch Heim fahren. Da blieb nicht viel Spielraum, um über das schreiben nachzudenken. Aber ich möchte nicht jammern, natürlich ist alles möglich, wenn man nur möchte. ;)

Die Zeiten ändern sich und auch mein Berufsleben hat sich zum positiven entwickelt. 2020 habe ich dann endlich geschrieben. Die Geschichte zu Die Freunde im Flüsterwald ist mir sehr leicht über die Tasten gehuscht. Schnell hatte ich meine Story  fertig . Aber was nun? Zuerst habe ich google befragt. Schnell hatte ich 5 verschiedene Verlage angeschrieben und ja alle 5 wollten mein Büchlein. Doch die Preise im 4-stelligen Bereich schreckten mich enorm ab. Wie konnte es sein das ich so eine enorme Summe aufbringen müsste, um mein Buch zu veröffentlichen? Von Druckkostenzuschussverlagen hatte ich zuvor noch nichts gehört. Das war für mich Neuland. Also suchte ich weiter und fand einen kleinen Selfpublisher Verlag. Schnell hatten wir mein Büchlein, Flüsterwald, veröffentlicht, doch lief etwas schief, wir mussten den Namen ändern. Ein anderer Autor hatte sich den Namen bereits für seine Bücher, die bald erscheine sollten gesichert. Also entstand der Name Die Freunde im Flüsterwald, denn immerhin ging es im Buch ja um den Flüsterwald. So nun konnte ich mein Buch in den Händen halten. Stolz darauf es gewagt zu haben wartete ich nun auf den großen Moment. Aber der kam nicht.  Keine Abverkäufe, nichts rührte sich. Aus Freude wurde Frust. Also suchte ich mir Buchblogger und schrieb ihnen emails. Eine Bloggerin antwortete mir und verwies mich dann auf Skoutz. Das ist eine Plattform, wo Buchfreunde, Bücher kostenfrei zum lesen zur Verfügung gestellt bekommen und diese dann rezensieren. Schnell waren einige Rezensenten gefunden und es stellte sich heraus das Buchcover ist nicht ansprechend genug. Oh weh, was tun? Da ich einen Hobby YouTube Kanal betreibe, habe ich dort von meinem Erlebnis berichtet. Eine Abonnentin die liebe Juliette „Seophora“ meinte ich überlege mir etwas. Ich dachte damals sie schreibt mir dann, „Mach doch dies oder das…“  Doch hätte ich mir nie erträumen lassen, was dann wunderschönes auf mich zukam. Sie hatte sich tatsächlich die Mühe gemacht und mir ein traumhaft schönes Cover gestaltet. Schnell haben wir diesen dann für mein Buch übernommen. Die Stimmen der Rezensenten waren gut. Das Cover sei viel ansprechender, doch die Illustrationen im Innenbereich solle ich doch auch noch einmal überarbeiten. Oh jeh, was jetzt? Vorsichtig habe ich dann Juliette gefragt, ob sie Freude daran hätte mir ein Paar Illustrationen zu gestalten. Sie willigte direkt ein und war Feuer und Flamme für dieses Projekt. Ich bis immer noch überwältigt von ihrer traumhaft schönen Arbeit. Den kleinen Selfpublisher Verlag habe ich dann gekündigt , da mein Buch nur ein ganz anderes Format bekommen würde, und wirklich hilfreich war der Verlag nicht. Das Einzige was positiv war, war das ich in Zeitfracht und Libri gelistet wurde. Doch 10% TANTIMEN ist nur ein Krümel. Als Selfpublisher ist die Marge doch etwas höher. Gesagt getan, Seophora und ich haben ein wunderschönes Buch erschaffen und ich habe es dann voller Vorfreude und positiver Erwartungen bei Amazon veröffentlicht. Immerhin gab es hier das benutzerfreundlichste und Kostengünstigste Angebot. Während ich bei ePubli den doppelten Druckkostenpreis zu zahlen hätte, war Amazon recht günstig. Denn seien wir mal ehrlich wer kauft ein Kinderbuch für 24 Euro?

Nach einigen Anläufen, ich saß Tage vor dem PC und war bereits am Verzweifeln. Ständig passte irgendetwas am Format nicht. Nicht druckbare Transparenzen etc… Ich war kurz vorm verzweifeln, mein Mann übrigens auch :D endlich habe ich das OK von Amazon gehabt und konnte noch kurz vor Weihnachten veröffentlichen. Das musste doch jetzt endlich ein Erfolg werden ! Denn die Stimmen der Testleser waren durchweg positiv und die Bilder so wunderschön.

 

War ich naiv oder einfach zu unerfahren?

Auch jetzt verkaufte sich mein Büchlein nur sehr schleppend. Besser als bei dem keinen Verlag, keine Frage immerhin hatte ich dort nur 4 Euro Tantiemen erzielt. Aber ich konnte meine Kosten nicht wieder reinholen. Werbeaktionen gingen ins leere und bis auf eine Hand voll Ausnahmen, wollten die Leute das Buch nur geschenkt.

So langsam stellte sich der Frust ein. Was mache ich falsch?

Stimmen man solle weiter schreiben um bekannter zu werden haben mich angetrieben „In Waldums Reich“ zu schreiben. Ich hatte die Idee bereits zur ersten Veröffentlichung. Ich wollte die Vorgeschichte zum Flüsterwald erzählen. Aber für die Eltern oder die großen Geschwister. Die Geschichte hatte ich sehr schnell zu Papier gebracht. Ich wusste ganz genau was ich niederschreiben wollte.

 

Eine Bekannte von mir, die schöne Illustrationen entwarf, machte Auftragsarbeiten. Ich lies mir von ihr einige schmucke Illustrationen entwerfen. Ein Verlag war gefunden und ich stand kurz davor diesem den Auftrag zu geben. Doch habe ich mich im letzten Moment für das Selfpublishing entschieden. Denn ich wollte alle Rechte behalten.

 

Ein gutes Buchcover sollte mir den Erfolg sichern, immerhin habe ich gelernt, das Cover ist die halbe Miete. Dadurch fand ich die liebe, talentierte Desiree Riechert. Ein Preemade stach mir direkt ins Auge. Immerhin spielte der Adler eine große Rolle in meinem Buch.

Dieses mal wollte ich alles richtig machen. Lektorat , Buchsatz,  Cover, auch einen weiteren Vertrag bei Skoutz für Rezensenten und Buchwerbung. Ich habe viel Geld in die Hand genommen und mich ganz auf das Lektorat verlassen, jede Änderung angenommen, das Buch sollte perfekt werden.

 

Dann endlich war es soweit. Mein Herz hüpfte vor Freude und ich war gespannt wie ein Flitzebogen. Immerhin hatte ich ja alles richtig gemacht. Das konnte nur gut werden. Oder?

Eine Nachricht riss mich aus der Euphorie. Es tat richitig weh in meiner kleinen sensiblen Seele. Die ersten Rezensionen werden nicht gut ausfallen auch mir gefällt die Geschichte nicht. Stand dort in den Zeilen. Ich hätte in diesem Moment weinen können. Wie konnte das sein? Immerhin habe ich doch so viel dafür getan , um dieses Buch perfekt zu machen.


Doch ich habe mich schnell gefangen und weiter gemacht. Meine neue Idee, ein Wikinger Zeitreise Roman mit viel Fantasy. Die Geschichte ist sehr umfangreich und ich recherchiere vieles. Daher wird es noch ein Weilchen dauern, bis ich sie veröffentlichen kann.

Zwischendrin habe ich meine Achtsamkeitstagebuch, „Das Flüsterbuch“ veröffentlicht.


Sogar Markting Kurse habe ich besucht, alles aufgesaugt wie ein schwamm. 


Doch immer noch stellt sich der Abverkauf als sehr schleppend dar. Warum? Liegt es an Amazon? Liegt es daran das der Markt für Kinderbücher überfüllt ist? Verkaufen sich die Kinderbücher besser im Geschäft? Also fragte ich bei einer Buchhandlung nach. Gerne würden sie mein Kinderbuch auslegen, wenn es bei Zeitfracht gelistet ist. Also habe ich Zeitfracht angeschrieben, doch die Ernüchterung folgte prompt. Mindestens 5 Bücher müsse ich veröffentlicht haben, das es sich lohne diese ins Sortiment aufzunehmen.


Mittlerweile habe ich dann auch erfahren, das meine Amazon ISBN garkeinen deutschen ISMB sind. Das bedeutet Listung unmöglich?

 

So vieles was ich in meiner Unwissenheit falsch gemacht habe. Nun versuche ich mit meinem Flüsterbuch Teil 2 das Experiment bei BOD.

 

Ich möchte in diesem Artikel nicht jammern, ich möchte nur meine persönlichen Erfahrungen teilen.

 

Der Weg zum eigenen Buch ist nicht schwer, doch der Weg zum Erfolg ist abhängig von vielen Faktoren. Als Laie ist dies ein enormer Lernprozess.

 

Mein neuer YouTube Kanal

Alles rund ums Buch

Neue Projekte 

Es gibt viel Arbeit

Hallo ihr Lieben.

Mein YouTube Kanal hat ein wenig gelitten in letzter Zeit. Das merkt man an den Klickraten und auch an den Kommentaren unter den Videos. Das habe ich vor wierder ans Laufen zu bekommen. 

Denn filmen und Videos gestalten bereitet mir sehr viel Freude. Wenn diese dann noch gerne angenommen werden, einfach schön. Ich habe mir ein gutes Mikrofin gegönnt. Damit möchte ich live streamen und ich möchte Lesungen halten. Dafür habe ich mir einen Twitsch Account zugelegt.

 

Aktuell schreibe ich an einem Wikinger Zeitreise Roman. Dieser findet in Island statt. Diese Insel ist atemberaubend. Ich finde die Beschreibung in meinem Prolog passt schon recht gut:


Prolog

Jón blickt in den strahlendblauen Himmel. Seicht schwappen die Wellen gegen den Rumpf des blau gestrichenen Fischerbootes.

Er liebt den alten, an manchen Stellen, bereits rostigen Kutter. Mit einem Lächeln auf den Lippen lässt er die Netze zu Wasser und zündet den kurz protestierenden Dieselmotor. Was waren das für Zeiten, als die Fischer noch mit kleinen Ruderbooten hinaus fahren mussten, um guten Fang zu machen. Langsam schippert Jón die Küste entlang und blickt hinüber auf seine Heimat. Island, das Land der Götter. Die Insel der Mannigfaltigkeit. Er kennt kein Land, welches ihn so in seinen Bann ziehen könnte, wie diese Insel. Die spektakuläre Landschaft, die durch Vulkane geprägt wurde. Deren Lavafelder, Gletscher, Geysiere und Thermalquellen viele Menschen aus aller Welt anlocken. Eine Insel mit Geheimnissen, die für die meisten Menschen verborgen bleiben. Mythen und Legenden um Elfen und Trolle, ja sogar Seemonster, erzählt man sich. Doch gibt es noch viel mehr Geheimnisse, verborgen zwischen den Welten. Nur wenige Menschen haben das Wissen um diese Geschichten.

Jòns lächeln wird noch eine Nuance breiter, als er an seine wunderschöne Frau und ihre gemeinsame Tochter denkt. Was hat er doch ein gesegnetes Leben. Die Netze füllen sich heute erstaunlich schnell, das wird ein guter Fang.

Zufrieden stellt er den Motor ab und wirft den Anker aus. Mit gelassener Routine holt Jón die Netze ein. Normalerweise hat er Hilfe dabei, doch heute morgen hat sich Vali krankgemeldet. Jón ist ein routinierter Fischer, er kennt das Meer besser als sonst ein Fischer hier und er hat schon oft allein gefischt. Die Ruhe alleine auf der See, nur er und die Wellen, das ist was ihn lebendig macht.

 

Eine starke Windböe lässt den Fischer die Stirn runzeln. Verwundert blickt Jón zum Himmel empor. Schwarze, dichte Gewitterwolken ziehen mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zu, dabei wirbeln die dunklen Schliere bedrohlich wie kleine Wirbelstürme. Auch schnelle Wetterwechsel sind für Island kein Seltenheit. Doch diese Wolken sind nicht dem isländischen Wetter geschuldet. Jón weiß ganz genau wer verantwortlich dafür ist und er ist sich seiner misslichen Lage nur allzu bewusst. Schnell zieht er den Anker ein und setzt einen Notruf ab, wohl wissend das dieser keine Rettung verspricht. Die meterhohen Wellen schlagen wie wütende Seeungeheuer gegen den Rumpf des Bootes, das ächzend zu kentern droht. Adrenalin schießt durch Jóns Adern. Den Blick zum Himmel gerichtet brüllt er entschlossen.

„Du wirst mich niemals bekommen!“

Aber die nächste Welle bringt den Fischkutter zum kentern.

Das Wasser schlägt über Jón zusammen und die Strömung reißt ihn mit sich in die Tiefe. Sein letzter Gedanke, bevor er diesen Ort verlässt, gilt seiner Frau und seiner Tochter, die er nun verlassen muss.

 

 



Wie findet ihr den Prolog?

Möchtet ihr gerne ein Stück weiter lesen? Wenn ja dann schreibt mir gerne und ich sende euch einen weiteren Happen zu. 

Achtsamkeit neu lernen!

Ein kleines Fotoshootings am Schwanensee ❤️

Die Freunde im Flüsterwald & das Malbuch 



Sabrina Federlein

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